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Ravensburger Geschäftsbericht 2016- Schindler Parent

Dialog mit Zielgruppen und Experten.

Der Ravensburger Geschäftsbericht 2016.

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Nach den Geschäftsberichten von 2013 und 2015, „Kleine Teile ganz groß“ und „growing family“, war es auch 2016 an uns, den Geschäftsbericht der Ravensburger AG zu gestalten. Weitreichende strategische und personelle Veränderungen im Unternehmen veranlassten Ravensburger, mit dem Geschäftsbericht 2016 eine Art Standortbestimmung vorzunehmen. Zudem sollte der Bericht gestalterisch weiterentwickelt und der Imageteil in einem zeitgemäßen Magazinstil umgesetzt werden; unter anderem war eine digitale Verlängerung der Inhalte gewünscht. Nicht zuletzt galt es, Ravensburger als ein Unternehmen zu präsentieren, das den Dialog mit seinen Zielgruppen sucht und sich mit gesellschaftlichen Trends auseinandersetzt.

Wir haben die Standortbestimmung als offenen Dialog mit Zielgruppen und Experten verschiedener Disziplinen vorgenommen. Dabei kreiste der Austausch um das Leitmotiv des Unternehmens: Ravensburger steht für „Spielerische Entwicklung“ und will mit sinnvollen Angeboten zur spielerischen Entwicklung von Menschen beitragen. Was das konkret bedeuten kann, wollten wir in den Gesprächen erkunden.

Spannende Themen, differenzierte Beiträge

Wir sind nach Malmö gereist, um bei BRIO mit führenden Designern über den Beitrag von Produktdesign zur spielerischen Entwicklung von Kindern zu sprechen. Bei einem Round Table mit Eltern-Bloggern ging es um Themen, die Eltern heute umtreiben. An der TU Braunschweig hat ein Neurobiologe im Interview erläutert, warum Spielen für das Lernen so wichtig ist. Der Essay eines Medienexperten gibt differenzierte Antworten auf die Frage: Digital oder analog spielen? Schließlich sind wir der Frage nachgegangen, was Bewegung und körperliche Aktivität zur kindlichen Entwicklung beitragen, haben Statements von Expertinnen aus Sportwissenschaft und -pädagogik eingeholt und auch diejenigen zu Wort kommen lassen, um die es Ravensburger letztlich immer geht: Kinder.

Umsetzung im Magazinstil

Um den verschiedenen Beiträgen gerecht zu werden, haben wir den Content im Magazinstil umgesetzt. So präsentiert sich jeder Artikel in einem eigenen, thematisch passenden Look. Sprechende Bilder, Hervorhebungen und Schnelllesetexte erlauben schon beim Durchblättern, die wichtigsten Inhalte zu erfassen und machen neugierig auf eine vertiefte Lektüre. Unterschiedliche visuelle Stile – Fotografie, Graphic Recording, Illustration – bringen Abwechslung und Lust zum Lesen.

Um ein Beispiel herauszugreifen: Das Gespräch mit den Eltern-Bloggern ist wie ein Blog aufgemacht: Text und Bilder stehen fortlaufend wie ein Longpager auf den Seiten: angeschnittene Bilder vermitteln den Eindruck des Scrollens, Themenbalken strukturieren den Inhalt, unterstrichene Passagen in Blau animieren (vermeintlich) zum Klicken. Das Bildmotiv des Pappbechers wird vielfach symbolisch eingesetzt: für Dialog generell und zur spielerischen Interpretation der einzelnen Themen. Ein QR-Code verlinkt zu den Blogs und erweitert den Dialog über den gedruckten Geschäftsbericht hinaus.

Mehr Informationen gibt es von:

Jean-Claude Parent

Beratung/Gesellschafter
jean-claude.parent (at) schindlerparent.de