Gekommen, um zu bleiben.
Die digitale Transformation ist längst da.
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Schindler Parent > Blog > Was Sie in Sachen digitale Transformation wissen müssen

Digitale Transformation

Messen, Konferenzen, Meetings – mittlerweile ist vieles digitalisiert. Aber nicht, weil Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft sich diese digitale Transformation in der Silvesternacht 2019 ganz oben auf die Liste der guten Vorsätze gesetzt haben – nein. Vielmehr ist der vermehrte Einzug digitaler Technologien in den privaten und vor allem beruflichen Alltag eine der Auswirkungen der Pandemie. Sie war sozusagen der Katalysator für den digitalen Wandel. Homeoffice war auf einmal unumgänglich – auch wenn sich manche Unternehmen selbst heute noch dagegen wehren.

Viele Betriebe mussten, überspitzt formuliert, von heute auf morgen Strategien entwickeln, Prozesse überarbeiten und digitale Infrastruktur schaffen, um die eigenen Geschäftsmodelle einigermaßen sicher auf die Veränderungen vorzubereiten. Eine Mammutaufgabe für wirklich jedes Unternehmen. Eine so große, dass an potenzielle Möglichkeiten und Chancen vor lauter Veränderungsprozess gar nicht gedacht werden konnte. Doch die neue digitale Arbeitswelt ist jetzt da. Und sie ist gekommen, um zu bleiben – so viel steht fest.

Darum heißt es nun: ganz analog die Ärmel hochkrempeln und die Herausforderungen beim Schopfe packen. Denn auch, wenn der Mensch als altes Gewohnheitstier es immer wieder denkt: Veränderung muss per se nichts Schlechtes sein, das nächste Zeitalter muss nicht unbedingt das der Apokalypse sein – auch wenn die Menschheit doch einiges dafür tut, aber das ist ein anderes Thema. Das Thema hier und im Hier und Jetzt ist nun mal die digitale Transformation für Unternehmen. Was diese für Unternehmen bedeutet und wie daraus erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle entstehen können, sagen wir Ihnen gerne. In einem persönlichen (momentan höchstwahrscheinlich auch digitalen) Gespräch erarbeiten wir ein gemeinsames Vorgehen für Ihr Unternehmen oder, wenn Sie schon hier sind, können Sie auch gern in die folgenden Absätze eintauchen.

Und falls Sie noch eine letzte Anregung für mehr digital in Ihrem Unternehmen brauchen, verweisen wir gerne auf die aktuelle Studie der Staufen AG**: „Digitale Vorreiter kommen besser durch die Coronakrise“, lautet dort nicht nur die These, sondern auch das Ergebnis. Viele Unternehmen haben in letzter Zeit nämlich wichtige Digitalprojekte gestoppt, nur eben die Vorreiter zu einem Großteil nicht.

Was bedeutet digitale Transformation und wie kann sie erfolgreich umgesetzt werden?

Die digitale Transformation wird oft in einem Atemzug mit dem Begriff der Digitalisierung genannt – also dem zunehmenden Einsatz digitaler Technologien im Alltag. Die Definition beziehungsweise Bedeutung der digitalen Transformation ist dabei relativ selbsterklärend, wenn man den synonym verwendbaren digitalen Wandel zur Hand nimmt. Es bedeutet für Unternehmen schlicht, dass sich elementare Prozesse wandeln – von analog zu digital. Davon ausgenommen sind im Endeffekt nur jene Bereiche, die aufgrund der Naturgesetze nicht digitalisiert werden können.

Oder einfacher formuliert: Vor einigen Kernbereichen der Produktion machen selbst der digitale Wandel und die digitale Transformation halt. Digitale Auftragsverwaltung, digitale Maschinensteuerung oder digitale Anlagenvernetzung (Stichwort: Industrie 4.0) sind kein Problem, aber Edelstahl walzen, Aluminium fräsen oder Produkte montieren wird auch in ferner Zukunft physisch passieren müssen. Daran führt kein Weg vorbei. Doch die begleitenden Prozesse und Abläufe werden digitaler werden.

Und genau darin liegt einer der zentralen Erfolgsfaktoren der digitalen Transformation – sofern man es angeht: die proaktive Gestaltung der Abläufe im Unternehmen. Denn auch wenn uns das Internet seit Jahrzehnten begleitet, stehen wir in puncto digitale Technologien noch immer am Anfang der Entwicklung. Wer hier in der nächsten Zeit beherzte und bedachte Schritte geht, kann nicht nur mögliche Auswirkungen der allgegenwärtigen Pandemie dämpfen, sondern sich gleichzeitig auch vom Wettbewerb absetzen.

Mit welchen Methoden, Strategien oder Dienstleistungen die Betriebe die digitale Transformation angehen, bleibt natürlich ihnen und auch Ihnen selbst überlassen. Es gibt jedoch einige Punkte, die von zentraler Bedeutung für Unternehmen sind – hier eine kleine Übersicht.

Was bedeutet die digitale Transformation für Unternehmen?

Was der Begriff der digitalen Transformation allgemein bedeutet, haben wir schon geklärt. Für Unternehmen im Speziellen ist digitale Transformation die notwendige Veränderung, um in ultradynamischen Märkten nicht nur bestehen, sondern auch agieren zu können. Eigeninitiative, Innovationen, datenbasierte Entscheidungen und gänzlich neue Managementaufgaben sind elementare Teile des Wandels.

Gut verständlich, dass die meisten Top-Level-Führungskräfte angesichts der drastischen Veränderungen noch nach wirklich handfesten Lösungen suchen. Das verdeutlich zumindest eine Umfrage* aus dem Frühjahr 2019 zum Thema „Digital Transformation“ unter über Tausend internationalen Führungskräften – durch den durch die Pandemie beschleunigten Veränderungsprozess sind die Zahlen sicher nicht positiver geworden.

  • 58 % der Führungskräfte wissen überhaupt nicht, wie sie die digitale Transformation angehen sollen.
  • 56 % sind der Meinung, ihre bisherigen Bemühungen in Sachen Digitalisierung waren reine Zeitverschwendung.
  • 87 % der befragten Personen geben zu, keine Prioritäten für die digitale Transformation aus internen Prozessen abzuleiten.
  • 63 % definieren KPIs, ohne zu wissen, was im Unternehmen wirklich falsch läuft.
  • 33 % der gleichen Manager gaben an, innerhalb des letzten Jahres mehr als 500.000 Euro für die digitale Transformation ausgegeben zu haben.

Die noch aktuellere Staufen-Studie belegt genau das:

„Ohne Digitalisierungsstrategie keine Digitalisierung – diese Grundregel sollte selbstverständlich sein. Trotzdem verfügt erst gut jedes zehnte Unternehmen (11 %) über eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie. Immerhin ist aber fast jedes zweite Unternehmen (46 %) derzeit mit der Umsetzung einer solchen beschäftigt.“**

Wenn wir ehrlich sind, klingt das weder zielführend noch sonderlich durchdacht. Als Basis für eine erfolgreiche digitale Transformation ist dieses Vorgehen wohl eher nicht geeignet, das steht zumindest schon einmal fest. Was Unternehmen dabei viel mehr beachten sollten, ist die Basis des Wandels an sich. Wie die aussieht, sehen Sie gleich. Doch starten möchten wir mit etwas anderem – einem Perspektivwechsel. Der schadet bei einer „Digital Business Transformation“ nie. Genauso wenig wie unsere 6 Punkte für eine erfolgreiche digitale Transformation in Ihrem Unternehmen.

Punkt 1: Digital Business Transformation rückt Kund*innen ins Zentrum.

Eigentlich war der Kunde ja schon immer König und die Kundin erst recht Königin. Im Laufe der Jahrzehnte sind bei vielen Unternehmen jedoch andere Themen ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt: Gewinnmaximierung zum Beispiel, in anderen Fällen aber auch Gewinnmaximierung oder Gewinnmaximierung. Im leanen Dschungel konnte man da die Kund*innen vor lauter agilen Meetings vielleicht gar nicht mehr richtig erkennen – von den eigenen Mitarbeitenden ganz zu schweigen. Obwohl ohne kaufende Kundschaft ja gar keine Gewinnmaximierung möglich ist.

Darum sollten Sie die digitale Transformation dazu nutzen, digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln, die Sie nachhaltig weiterbringen. Indem Sie die Bedürfnisse potenzieller Kundschaft bis ins Detail analysieren. Doch damit ist es natürlich nicht getan. Die daraus generierten Daten helfen Ihnen – sofern sie richtig angewendet werden – bei einer elementaren Herausforderung: relevanter werden für Kund*innen. Mit den richtigen digitalen Tools, die die Customer Experience auf ein neues Level heben. Ganz wichtig dabei: Die Kundenzentrierung an sich ist kein Tool, sondern das Geschäftsmodell.

Unser Tipp: Entwickeln Sie digitale Hilfsmittel, die Ihre Kund*innen an jedem Punkt der Prozesskette unterstützen. Das können Werkzeuge sein, die die Transparenz vor der Kaufentscheidung erhöhen oder Artikel, die sich digital selbst erklären und so Gebrauchsanweisungen mit einem erschlagenden Inhaltsverzeichnis obsolet machen. Ganz egal, was es ist – die Hauptsache ist, dass es Ihren Kund*innen nützt.

Punkt 2: Nutzenorientierung im Fokus der digitalen Transformation.

Damit sind wir auch schon beim zweiten (und vielleicht auch wichtigsten) Punkt: Wer sich am Kunden orientieren will, orientiert sich zwangsläufig am Kundennutzen – und das ist auch gut so. Drastisch formuliert könnte man sogar sagen: „Ist das nützlich oder kann das weg?“, oder so ähnlich. Wenn Sie digitale Geschäftsmodelle entwickeln, die kein Mensch braucht, wird es Ihnen ähnlich ergehen wie unseren Managern aus der Umfrage, die Hundertausende von Euros ins digitale Nirwana verpulvert haben. Digitaler Mehrwert ist das Zauberwort bei der digitalen Transformation. Kommen Sie Ihren Kunden entgegen, hören Sie genau zu und formen Sie Lösungen, die einen wirklichen Kundennutzen haben. Wir konnten genau das in vielen Branchen und Projekten bereits umsetzen – früher analog, seit Jahrzehnten vermehrt digital. Das Gute daran: Jede Organisation kann genau das schaffen.

Unser Tipp: Transformieren Sie nicht der Transformation wegen. Nicht immer geht es um einen neuen Anstrich für die Website. Orientieren Sie sich bei der Umsetzung der digitalen Transformation immer an den Bedürfnissen und Anforderungen Ihrer Kundschaft. Erleichtern Sie den Menschen das Leben, die Ihre Produkte, Artikel und Services nutzen – mithilfe digitaler Technologie. Ihr erster Gedanke sollte also immer sein: „Was brauchen meine Kund*innen?“

Punkt 3: Digitale Transformation belohnt Mut und Kreativität.

Um eben diese Frage zu beantworten, braucht es zwei essentielle Dinge: Mut und Kreativität – im besten Fall in der gesamten Organisation. Denn die erfolgreiche Umsetzung der digitalen Transformation erfordert oft neue Denkmuster – in der Herangehensweise und der späteren Umsetzung. Das gilt, wie gesagt, auf allen Ebenen. Wenn von der Führungskraft bis zur Frau in der Produktion alle mitziehen und vor allem mitdenken, können Sie die Chancen des digitalen Wandels für Ihr Unternehmen nutzen. Denn: Die Entwicklung lösungsorientierter Ideen ist essentiell bei der digitalen Transformation.

Und – auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen – das wichtigste ist, die richtigen Fragen im Hinblick auf Ihre Kund*innen zu stellen: Möchte die Zielgruppe ein Auto oder nur von A nach B kommen? Wollen die Nutzer*innen Hotels, die wie Wohnungen aussehen, oder doch eher Wohnungen, die sich wie Hotels benutzen lassen? Braucht die potenzielle Kundschaft einen Webshop oder vielmehr eine Plattform, auf der sie sich über das spezifische Thema informieren kann? Ist es an der Zeit für andere Fernsehshows oder gleich für ein anderes Fernsehen an sich? In jeder Branche stellen sich solche Fragen. Die richtigen zu stellen, ist dabei die eigentliche Kunst. Denn dafür braucht es neben Kreativität und Verständnis für das eigene Geschäft nämlich auch eine gewisse Vision für die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft. Wir haben Methoden entwickelt, die Ihnen dabei helfen, nicht nur Ideen und Daten zu generieren, sondern sie auch zielgerichtet umzusetzen.

Unser Tipp: Mehrwert statt Eigenschaften. Verabschieden Sie sich vom „Selling“ und entdecken Sie das „Satisfying“. Denn zufriedene Kunden kaufen immer wieder. Daran ändert auch die digitale Transformation nichts.

Punkt 4: Digitale Transformation will vernetzt sein.

Wir haben es bereits das eine oder andere Mal in diesem Text erwähnt: Daten sind wichtig, ja sogar essentiell für die Zukunft jedes Unternehmens. Aber wenn man nicht weiß, wie sie einzusetzen sind, bleiben sie wertlos. Darum braucht jede „Digital Business Transformation“ Vernetzung. Das heißt für Sie: Sammeln Sie Informationen und verknüpfen Sie die einzelnen Punkte zum wichtigsten Geflecht im Alltag Ihres Unternehmens: dem, Achtung: Trommelwirbel, Kundennutzen. Die angesprochene Vernetzung stoppt dabei natürlich nicht bei den Daten.

Verbinden Sie Ihre Erfahrung, Ihr Know-how mit dem Ihrer Partner, mit digitalen Technologien und Tools, mit neuen Methoden und branchenfernen Denkanstößen, mit neuen Märkten. Ihrer Fantasie sind in der digitalen Transformation keine Grenzen gesetzt – es muss nur Sinn ergeben und einem Ziel folgen: dem Erfolg Ihres Unternehmens. Gerade wenn Unternehmen digitale Geschäftsmodelle entwickeln, sollte nicht in Silos gedacht werden. Nehmen Sie im besten Fall alle Abteilungen mit auf die Reise. Jede Business Unit kann sicherlich wertvollen Input beisteuern, um die digitale Transformation bzw. Digitalisierung in Ihren Unternehmen zum Erfolg werden zu lassen. Positiver für Ihr Unternehmen dabei: Sie können die Vernetzung direkt im eigenen Haus üben.

Unser Tipp: Um neue Umsätze servieren zu können, sollten Sie über den Tellerrand hinausschauen. Behalten Sie dabei die Lebenswirklichkeit Ihrer Kundschaft im Auge.

Punkt 5: Digitale Transformation braucht Service.

Dieser eben angesprochene Blick auf die Kund*innen ist enorm wichtig – vor allem, wenn der Fokus umgedreht wird: Außensicht statt Innensicht. Es ist nicht wichtig, was Sie und Ihre Kolleg*innen von Ihren Produkten und Dienstleistungen halten. Entscheidend ist die Meinung da draußen. Was heißt das für Sie? Zuhören. Und zwar den richtigen Leuten. Also entweder uns oder, noch besser, gleich der potenziellen Kundschaft. Tauchen Sie ein in die Welt Ihrer Fans (sofern Sie welche haben). Nur dann verstehen Sie wirklich, welche digitalen Lösungen das Potenzial zu digitalen Erfolgsfaktoren haben. Diese zu finden wird auf der reinen Produktebene nämlich immer schwerer.

In Zeiten von Industrie 4.0 legt nicht nur die digitale Transformation ein irres Tempo an den Tag, sondern auch die Konkurrenz. Innovationen werden immer schneller aufgeholt, Angebote ähneln sich immer mehr und echte Alleinstellungsmerkmale weisen nur noch wenige Produkte auf – das gilt auch und vor allem für den B2B-Bereich. Es gibt andererseits aber ein Segment, in dem digitale Technologien beinahe unendliche Chancen zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle bieten: der Service.

Alle Abläufe der Customer Journey, jeder einzelne Teil im digitalen Prozess bietet Ihnen die Chance, sich abzuheben. Optimieren Sie zum Beispiel die Antwort-E-Mail auf das Kontaktformular, feilen Sie an Ihren Auftritten in puncto Social Media oder kümmern Sie sich um eine Website, die Ihrer Kundschaft eine perfekte Übersicht über Ihre Organisation bietet. So können Sie den Fokus immer weiter auf maximale Kundenzufriedenheit lenken, indem jeder Teil der Service Journey Ihres Unternehmens auf absoluten Kundennutzen ausgerichtet ist.

Unser Tipp: Betrachten Sie Service nicht als Geschäftsmodell, sondern als Werkzeug für mehr Kundenzufriedenheit. Die digitale Transformation kann Ihnen dabei helfen. Schließlich öffnet Sie die die Pforten für unendliche Chancen in diesem Bereich.

Punkt 6: Digitale Transformation verlangt Mehrwert.

Die ersten fünf Punkte sprechen eine klare Sprache: Der Mehrwert für die Kund*innen steht für Unternehmen bei der digitalen Transformation über allem. Es geht in erster Linie überhaupt nicht darum, auf Teufel komm raus digitaler zu werden. Es geht nicht um Tablets in der Produktion oder mehr Social Media. Die digitale Transformation dreht sich einzig und allein um die Frage nach dem Kundennutzen. Was und wonach sucht die Kundschaft? Was brauchen die Menschen, um Ihr Unternehmen besser zu finden – in beiden Sinnen des Wortes? Wie können Sie Ihren Kund*innen mit digitalen Tools oder auch Ihrer Website das Leben erleichtern? Bei diesen Fragen stehen wir Ihnen mit unserer ganzen Erfahrung und Expertise zur Seite. Gemeinsam analysieren wir bestehende Prozesse und potenzielle Erfolgsfaktoren in Ihrer Organisation, mit dem klaren Ziel, die digitale Transformation zu Ihrer Stärke zu machen.

Unser Tipp: Haben Sie keine Angst vor der Digitalisierung und der digitalen Transformation. Treten Sie offen an die Sache heran. Der Prozess kann Ihnen, richtig durchgeführt, nicht schaden. Vielmehr kann er Ihnen dabei helfen, Ihre Marktposition weiter zu stärken. Schließlich haben wir in der Vergangenheit bei den meisten Technologie-Innovation den Fall gesehen, dass die sogenannten First Mover und Marktführer mögliche Nachzügler beim Umsatzwachstum meist übertreffen.

Warum ist die digitale Transformation so wichtig?

„Digitalisierung bleibt Hoffnungsträger Nummer Eins.“**

Der Einsatz digitaler Technologien ist längst Alltag und Standard geworden. Viele Prozesse und Abläufe in Unternehmen sind mittlerweile komplett digitalisiert. Umkehren lässt sich dies nicht mehr. Darum ist es entscheidend, die Anforderungen der digitalen Transformation anzunehmen und, überspitzt formuliert, ein „Teil“ von ihr zu werden. Dafür reicht eine Website allein nicht aus. Es geht vielmehr um die Integration virtueller und physischer Abläufe in die Organisation.

Das aktuell im Fokus stehende Homeoffice oder Remote Work ist hier ein passendes Beispiel: Digitale und analoge Prozesse funktionieren reibungslos neben- und miteinander – im Idealfall natürlich. Das klappt nur, weil durch die digitale Transformation aktuelle Informationen und Daten permanent verfügbar sind. Nun müssen Sie „nur“ noch dafür sorgen, dass Ihre Organisation diese Informationen und Daten in der richtigen Qualität und Quantität bereitstellt. Genau dann werden Sie und Ihre Website nämlich am schnellsten und einfachsten von potenziellen Kunden und Kundinnen gefunden.

Fast jede Kaufentscheidung, egal ob B2C oder B2B, beginnt heute mit einer Suche nach relevanten Informationen im Internet – inzwischen auch im B2B-Sektor stark zunehmend auf mobilen Endgeräten. Mobile Suchen nach „beste“, „bester“ oder „bestes“ sind in den letzten beiden Jahren um 80 Prozent gestiegen. Die ersten Ergebnisse zeigen dann oft Lösungen aus der direkten Umgebung. Auf Seiten Ihrer Kundschaft kann man also gar nicht mehr von einer Digitalisierung oder digitalen Transformation sprechen: Sie sind zu einem hohen Grad bereits digitalisiert. Es ist höchste Zeit, das Bewusstsein Ihres Vertriebs dafür zu aktualisieren.

Die digitale Transformation des Vertriebs muss dabei nicht diese oft beschriebene „alles verändernde digitale Revolution“ sein. Es handelt sich eher um einen Prozess, der seine Zeit braucht. Ihre direkten Kontakte werden nicht von heute auf morgen verschwinden, aber der Shift hat bereits begonnen: Immer mehr Entscheider sind Digital Natives und legen größeren Wert auf die eigene Suche nach Informationen als auf den persönlichen Kontakt mit Ihrem Vertrieb.

Wie also können Sie die digitale Transformation vorantreiben?

Als Agentur haben wir bereits zahlreiche Kunden und Kundinnen aus den verschiedensten Branchen und Unternehmen bei transformativen Projekten unterstützt bzw. die digitale Transformation mitunter sogar selbst angestoßen – von der Website über Apps, Technologien und Social Media bis hin zu kompletten Digitalstrategien. Basierend auf dieser Erfahrung haben wir drei Grundregeln für eine erfolgreiche Digitalisierung festgelegt.

  1. Kleine und übersichtliche Projekte bringen erste Erfahrungen in digitaler Kommunikation. Diese ersten Ergebnisse bilden die Grundlage für das Vorantreiben der Digitalisierung.
  2. Eine quantifizierte Zielsetzung ist notwendig, um aussagekräftige Ergebnisse und wirkliche Transparenz zu bekommen – auch bei auf den ersten Blick übersichtlichen Projekten der digitalen Transformation.
  3. Viele Marketingabteilungen tun sich schwer, Ziele für die digitale Transformation zu definieren, weil die Vertriebsabteilung keine nennen kann oder will. Doch es ist immer möglich, selbstständig Ziele zu quantifizieren, welche zur Erreichung der Unternehmensziele beitragen. Fängt das Marketing an, Ziele zu nennen, wird der Vertrieb sehr schnell nachziehen. Diese Grundregel gilt auch und vor allem für die digitale Transformation bzw. Digitalisierung.

* Umfrage unter 1.002 C-Level-Führungskräften und 1.009 Businessanalysten von Unternehmen mit >500 Mitarbeitern in Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und den USA, im Auftrag des Softwareunternehmens Celonis im Januar 2019. Quelle: Miriam Schröder, „Die meisten Unternehmen stolpern planlos in die Digitalisierung“,Handelsblatt, 22.03.2019, web.

**“Digitalisierung 2020“, Studie der Staufen AG und der Staufen Digital Neonex GmbH

 

Mehr Informationen gibt es von:

David Bumiller

Text
david.bumiller@schindlerparent.de