Der Swiss MarTech Summit 2026 in Winterthur hat führende Köpfe aus Marketing, Technologie und Forschung zusammengebracht. Rund 240 Teilnehmende diskutierten an der ZHAW School of Management and Law über die Zukunft von Markenführung, AI und digitaler Transformation.
Mit dabei: unser geschäftsführender Gesellschafter Michael Meier. Beim CMO-Roundtable sprach er gemeinsam mit Catherine Crowden, Leitung Marketing und Vertrieb bei Betty Bossi, AI-Transformation-Berater Vincent Tresno und dem digital zugeschalteten Mark Wilms, Head of Marketing von Axpo, über die neue Rolle des CMO.
Im Mittelpunkt standen Fragen, die viele Unternehmen aktuell beschäftigen:
– Wie verändert KI die Rolle von Marketing und Führung?
– Wie gelingt die Balance zwischen Markenaufbau und Performancedruck?
– Und wie verhindert man, dass Unternehmen im KI-Chaos versinken?
Viele Unternehmen befinden sich in einer Phase des unkoordinierten Ausprobierens. Teams arbeiten parallel, mit unterschiedlichsten Tools, oft ohne gemeinsame Strategie oder klare Governance. Das erzeugt Aktivität – aber selten Wirkung.
Michael Meier brachte es auf den Punkt: „Es reicht nicht, nur zu orchestrieren. Jede Orchestrierung braucht auch jemanden, der dirigiert.“
Für Marken – und speziell für CMOs – wird Konsistenz zur entscheidenden Aufgabe. Denn je dezentraler Teams AI nutzen, desto wichtiger sind klare Leitplanken für Inhalte, Tonalität und Markenlogik. „Die große Herausforderung ist: Wie halten wir Marken konsistent, wenn überall parallel mit KI gearbeitet wird?“, so Michael Meier im Roundtable.
Was der Summit deutlich macht: KI ist schon lange kein reines Technologiethema mehr. Change-Management, Datenqualität, Markenführung, kulturelle Transformation – das sind die Felder, auf denen sich entscheidet, ob KI-Initiativen wirken oder verpuffen. Zwischen Prompts, Tools und Automatisierung darf dabei eins nicht aus dem Blick geraten: Am Ende steht immer noch der Mensch. Als Kund*in, als Entscheider*in, als jemand, der einer Marke vertraut – oder eben nicht.
Gleichzeitig hat die Diskussion gezeogt, dass starke Marken in einer zunehmend technologisierten Welt nicht an Bedeutung verlieren – im Gegenteil: Authentizität, emotionale Resonanz und kulturelle Glaubwürdigkeit werden zum echten Wettbewerbsvorteil.
Der Swiss MarTech Summit endete mit einem Apéro – und Gesprächen, die noch lange in den Abend reichten. Das ist vielleicht das beste Zeichen: Die wirklich relevanten Fragen lassen sich nicht in einem Tag beantworten.
Aber man kann anfangen, die richtigen zu stellen.
Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Sie immer on brand sind – automatisch. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch.