Social Media Bildgrößen 2021.
Denn die Größe macht den Unterschied.
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Social Media Bildgrößen und Marketing.

Einblicke in virtuelle Welten.

Social Media ist aus dem Leben vieler User*innen nicht mehr wegzudenken. Gerade weil es dabei nicht mehr nur um die private Nutzung, sondern vielmehr um das Auftreten von Unternehmen geht. Diese wollen auch in der Welt der Social-Media-Seiten professionell und selbstbewusst agieren. Hierfür ist gutes Social-Media-Marketing notwendig, denn nur so hat ein Social-Media-Post überhaupt das Potenzial, den gewünschten Effekt zu erzielen und die richtige Zielgruppe zu erreichen. Social-Media-Trends sollten deshalb aufmerksam verfolgt werden, denn so ist gewährleistet, dass das Marketing mit Social Media Erfolg hat. Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass manche Unternehmen ihre Onlinepräsenz stetig verbessern? Dass ihre Reichweite weiter ansteigt und ihr Auftreten im World Wide Web wirkungsvoll sowie visuell ästhetisch ist? Meist sind es keine Geheimrezepte, welche solch einen Erfolg versprechen. Meist kann jede*r mit den richtigen Zutaten Ergebnisse erzielen. Leider reicht fesselnder Content alleine nicht aus, um hierbei Fortschritte zu machen. Social Media ist ein Strategiespiel – und die beste Strategie gewinnt. Obwohl sich 2021 trotzdem immer noch manch eine*r fragt, wie man einen Social-Media-Post überhaupt erstellt, ist die Mehrheit im Social-Media-Marketing schon dabei, die besten Social-Media-Bildgrößen für die verschiedenen Kanälen zu analysieren. Denn wie schon erwähnt, reicht fesselnder Content alleine nicht aus. Es ist deshalb nicht nur der optimale Post inklusive Bilder, sondern auch die optimale Bildgröße ausschlaggebend für den Erfolg.

Inhalt:

Social Media Bilder 2021

Warum sind Social-Media-Bildgrößen 2021 so wichtig?

Wenn man als Unternehmen Erfolg haben will, sollte man gleich mehrere Social-Media-Netzwerke bespielen. Die optische Gestaltung des eigenen Social-Media-Profils muss deshalb im Vordergrund stehen. Hierbei gilt jedoch zu beachten, dass die verschiedenen Plattformen mit jeweils unterschiedlichen Layouts arbeiten. Diese Unterschiede sind der Wiedererkennungswert, das Markenzeichen der Netzwerke. Doch auch innerhalb einer Social-Media-Plattform gibt es verschiedene Formate, die man im Auge behalten sollte. Gerade deshalb ist es wichtig, die richtigen Social-Media-Bildgrößen der verschiedenen Formate zu kennen.

Aus diesem Grund hat Schindler Parent einen Leitfaden inklusive Infografik zusammengestellt, um die optimalen Bildgrößen auf einen Blick sichtbar zu machen. Damit erzielen Ihre Posts und Fotos mit Sicherheit den gewünschten Effekt. Good to know: Am besten orientiert man sich vordergründig an den mobilen Social-Media-Bildgrößen. Zum Beispiel für Smartphones und Tablets. Da User*innen mit hoher Wahrscheinlichkeit mobil auf den Content zugreifen, nutzen optimale Bildgrößen für den Desktop wenig, wenn dadurch die Bilder auf dem Smartphone oder Tablet nicht zu erkennen sind oder zu lange laden.

Die besten Bildgrößen für Social-Media-Plattformen.

Social Media Bildgrößen 2021 Schindler Parent

Richtige Bildgrößen 2021 für Instagram.

Starten wir mit der wohl bekanntesten Social-Media-Plattform, wenn es um Bilder und Kreativität geht: Instagram. Es sind nämlich die schönen Momente des Lebens, welche in Instagram, der größten Foto-Sharing-Social-Media-Seite, festgehalten werden. Einem digitalen Fotoalbum ähnelnd, geht es hierbei vor allem um Ästhetik. Das bedeutet, dass man als Unternehmen eine einheitliche Bildsprache wählen sollte, denn gerade auf Instagram ist das visuelle Auftreten ausschlaggebend. Damit hierbei das Bildmaterial richtig in Szene gesetzt wird, sollte auf die optimale Bildgröße geachtet werden.

Die Instagram-Profilbildgröße.

Die optimale Instagram-Profilbildgröße für eine scharfe Darstellung bei gleichzeitig minimaler Ladezeit beträgt 110 X 110 Pixel – wobei die Bandbreite von 110 x 110 für mobile Endgeräte bis 180 x 180 Pixel für Desktop reicht. Das Profilbild ist bei der Plattform, welche ihren Fokus vordergründig auf visuellen Inhalt legt, der erste Schritt, um die eigene Marke und den eigenen Content zu personalisieren. Das Profilbild dient also als Markenerkennungszeichen, es ist ein Logo, es ist das Logo! Wichtig zu wissen: Die Profilbilder werden in Instagram zwar in einem runden Format angezeigt, sind aber Fotos in quadratischem Format mit einem Seitenverhältnis von 1:1.

Der Insta-Post – verschiedene Formate.

Um auf Instagram Posts zu erstellen, können verschiedene Bildgrößen-formate gewählt werden: Bild-Post, Video-Post, Story, IGTV, Reels. Je nachdem, welches Format gewählt wird, ändern sich auch die Bildgröße und teilweise auch die Reichweite oder Zielgruppe. So kann zum Beispiel durch die Nutzung von IG-Storys und Reels auch die Reichweite auf der Plattform erhöht werden.

Wichtig: Beiträge, Storys, Reels und IGTV-Videos sind am besten in einheitlicher und einprägsamer Bildsprache gestaltet. Dies erhöht den Wiedererkennungswert und Follower*innen können die Beiträge der jeweiligen Marke schneller erkennen und zuordnen.

Tipp: Im Menü oder der Bio in IG sollte unbedingt, neben gut kuratierten Bildern und dem Titel des Profils (meistens der eigene Name, Firmenname oder Künstler*innenname), auch ein Link zur eigenen Webseite erscheinen.

Das Insta-Quadrat.

Das wohl bekannteste Format der wohl besten Foto-App ist das Quadrat. Dieses beträgt 2021 die Maße 1080 x 1080 Pixel. Früher, als die App noch in ihren Kinderschuhen stand, war es tatsächlich nur möglich, Fotos im quadratischen Format zu veröffentlichen. Heute ist dieses Format nur eines von zwei weiteren, welches für Posts gewählt werden kann.

Das Insta-Querformat.

Neben dem altbekannten IG-Quadrat gibt es heute zusätzlich noch das Querformat auf der Plattform. Es hat eine Mediabildgröße von 1080 x 566 Pixel. Zu erwähnen ist, dass das Querformat bei Instagram im Profil-Grid quadratisch zugeschnitten wird, im Insta-Feed jedoch nicht.

Das Insta-Porträt.

Das Porträt oder auch Hochformat beträgt eine Bildgröße von 1080 x 1350 Pixel. Ähnlich wie beim Querformat wird auch das Hochformat quadratisch zugeschnitten, wenn es im Grid erscheint. Im Feed der Plattform bleibt es jedoch als Hochformat sichtbar.

Wichtig: Das Hochformat kann nicht als Werbeanzeige genutzt werden.

Die Insta-Storys.

Die immer populärer werdenden Storys haben eine Bildgröße von 1080 x 1920 Pixel. Die, wie schon erwähnt, sehr beliebten Storys sind seit einiger Zeit eines der wichtigsten Formate auf IG geworden. Sie sind wie ein aktiver Post mit einem Zeitlimit. Eine Slide hat ein Limit von 15 Sekunden, egal ob Bild oder Video.

Tipp: Normalerweise verschwinden diese Storys nach 24 Stunden, was die Kurz- und Schnelllebigkeit von Social Media verdeutlicht. Wenn eine Story jedoch unter den Highlights abgespeichert wird, kann sie unbegrenzt aufgerufen werden. Sie sind eine sehr populäre Möglichkeit geworden, noch mehr visuelle Inhalte auf den Social-Media-Kanälen zu teilen. Auf Instagram gibt es verschiedene Optionen: eine reine Bild-Story oder eine Video-Story.

IGTV und Reel-Größen.

Die Maße für IGTV-Videos und Reels sind identisch mit den Maßen der Storys. Ähnlich wie die Storys haben sie auch eine Zeitbegrenzung, sind jedoch als Einheit jeweils länger als die Slide einer Story. Ein IGTV-Video muss deshalb mindestens eine Minute, maximal aber nur zehn Minuten lang sein. Ein Reel geht maximal 30 Sekunden.

Instagram versus Pinterest – oder braucht es Pinterest überhaupt?

Neben Instagram ist Pinterest eine der wichtigsten Social-Media-Seiten, wenn es um Social-Media-Bilder geht. Pinterest könnte fast als ein Pendant zu Instagram gesehen werden, da die beiden Social-Media-Kanäle einen eher konträren Ansatz verfolgen. Vielleicht liegt ihr Ansatz aber auch vor allen Dingen an der unterschiedlichen Zielgruppe, welche sie ansprechen. Geht es bei Instagram primär um die (Selbst)Darstellung, scheint Pinterest den Fokus eher auf den Inhalt des Dargestellten zu legen. Pinterest konzentriert sich in der Regel auf Vorschaubilder, welche wiederum zu anderen Webseiten, Blogs oder auch zu YouTube mit einem Link verlinkt sind. Bilder direkt auf Pinterest hochzuladen, ist deshalb eher unüblich. Aber Unternehmen können hier ihre eigenen Webseiten mit einem Link zu Bildern verknüpfen. Wirkliche Konkurrenten sind die beiden Plattformen darum nicht.

Richtige Bildgrößen 2021 für Facebook.

Als weltweit größtes soziales Netzwerk ist Facebook ein Kanal, mit dem man als Unternehmen eine enorme Reichweite erzielen kann. Bilder sind hierfür essenziell. Jedoch ist hierbei, wie bei den anderen Kanälen, abermals die Pixelanzahl und das damit einhergehende Format der Bildgrößen für Facebook entscheidend. Die Darstellung von den Bildern muss deshalb so gewählt werden, dass man die Größe der Bilder für mobile Endgeräte, wie aber auch für die Desktop-Ansicht in Betracht zieht.

Das Facebook-Profilbild.

Die optimale Bildgröße für ein Facebook-Profilbild hat die Maße 180 x 180 Pixel. Wie bei Instagram und anderen Kanälen ist das Profilbild in Facebook das Aushängeschild. Auch hier sind die typischen Motive oder Logos das eigene Gesicht.

Wichtig: Das Profilbild muss auch in sehr kleinem Format auf der Seite gut erkennbar sein.

Das Facebook-Titelbild.

Die optimale Bildgröße für das Titelbild (Desktop) beträgt 851 x 315 Pixel. Das Titelbild (Mobil) hat die Größe 640 x 360 Pixel. Das Titelbild der Facebook-Seite, auch Business-Banner genannt, eröffnet die jeweils individuelle Facebook-Seite und unterstützt damit die Botschaft des Facebook-Profilbildes. Durch das größere Format erlaubt das Banner die Gestaltung einer breiteren Fläche und schafft eine bestimmte Atmosphäre. Geschickt gewählte Motive können die Themen und Werte der Marke widerspiegeln, denn das Titelbild zeigt die Corporate Identity. Beispiele sind hierbei in etwa der Markenslogan oder ein Produktfoto. Noch einmal eine andere Größe haben Bilder, die als Coverbild für Facebook-Events hochgeladen werden. Die Maße betragen: 1200 x 628 Pixel.

Tipp: Wenn das Titelbild ein Bild oder einen Text enthält, empfiehlt es sich, eine PNG-Datei hochzuladen.

Die richtige Facebook-Post-Größe.

Im Folgenden nennen wir die optimale Facebook-Post-Größe für verschiedene Anwendungsfälle. Es kann zwischen vier Formaten für die Facebook-Seite gewählt werden.

Das Facebook-Quadrat, das -Hoch- und -Querformat, die Facebook-Storys und -Videos.

Quadratisches Bildmaterial sollte auf Facebook mit einer Bildgröße von 1200 x 1200 Pixel hochgeladen werden. Außer dem Quadrat gibt es noch das Hoch- und Querformat auf Facebook. Das Querformat der Bilder für Facebook hat hierbei eine Bildgröße von 1200 x 630 Pixel. Das Hochformat der Bilder in Facebook hingegen eine Bildgröße im Format 1200 x 1500 Pixel. Natürlich kann man auf Facebook nicht nur Fotos, sondern auch Videos veröffentlichen. Die Storys auf Facebook haben die Größe 1080 x 1920 Pixel. Videos hingegen haben die Größe 1200 x 677 Pixel. Diese werden am besten als MP4 oder MOV-Datei hochgeladen. Sie dürfen maximal 120 Minuten dauern und die maximale Größe von 4 GB nicht überschreiten.

Twitter-Bildgrößen 2021 auf einen Blick.

Die Schnelllebigkeit von Social Media wird wohl von keiner anderen Plattform so stark geprägt wie von Twitter. Tweets sind immer sehr knapp und aktuell. Sie erzeugen mit großer Geschwindigkeit eine hohe Aufmerksamkeit. Damit sie in der Masse nicht untergehen, haben Beiträge mit Bild eine bessere Chance.

Das Twitter-Profilbild 400 x 400 Pixel.

Das Twitter-Profilbild mit der Größe 400 x 400 Pixel ist sehr wichtig, da es bei allen Tweets und auf der Profilseite angezeigt wird. Es ist das Logo des jeweiligen Accounts. Das Profilbild wird kreisförmig angezeigt.

Das Twitter-Titelbild 1500 x 1500 Pixel.

Ähnlich wie bei Facebook kann bei Twitter ein Titelbild, ein sogenanntes Banner, mit der Größe 1500 x 1500 zum Profil hinzugefügt werden. Es könnte zum Beispiel als zusätzliches Branding zur Bewerbung von neuen Produkten dienen.

Die richtigen Bildgrößen 2021 für Twitter-Posts.

Selbst auf der Kurznachrichtenplattform Twitter sollte die Wichtigkeit von Bildern nicht verachtet werden, denn auch auf Twitter erzielt das Teilen von einem Bild mehr Engagement. Auch hier ist die optimale Bildgröße der Bilder wichtig, um die Ergebnisse zu maximieren. Es kann zwischen Querformat und Story entschieden werden.

Das Twitter-Querformat und die Twitter-Storys.

Das Querformat von Twitter-Bildern hat eine Größe von 1200 x 675 Pixel. Anders als bei den zuvor genannten Social-Media-Kanälen gibt es hier jedoch nur dieses Format für Fotos. Doch neben den Fotos können auch bei Twitter Storys auf die Seite hochgeladen werden. Die Storys von Twitter haben die Größe 1080 x 1920 Pixel.

Richtige Bildgrößen 2021 für LinkedIn.

Das LinkedIn-Profilbild: zwei verschiedene Größen.

Es ist zu beachten, dass sich die Größe des Profilbilds vom persönlichen LinkedIn-Profil zur Größe des Profilbildes von Unternehmen unterscheidet. Das persönliche LinkedIn-Profilbild hat die Maße 400 x 400 Pixel. Das Profil von Unternehmen hingegen 300 x 300 Pixel.

LinkedIn ist eine Social-Media-Plattform, die sich speziell auf Beruf, Wissensaustausch und Karriere spezialisiert hat. Die Plattform ist darum nicht nur ein guter Ort, um neue Geschäftskontakte zu knüpfen, nach passenden Unternehmen zu suchen oder die eigene Bewerbung zu untermauern, sondern auch perfekt für den Austausch von Expertise, Branchenwissen und aktueller Trends geeignet. Das Profilbild mit 400 x 400 Pixel oder 300 x 300 Pixel ist deshalb, wie auch bei den anderen Plattformen, essenziell in seiner Darstellung. Es ist das Bild, das andere als erstes sehen. Das persönliche Profilbild wird wie bei Instagram und Facebook als Kreis zugeschnitten. Das Profilbild von einem Unternehmen hingegen kann auch als Quadrat angezeigt werden. Hierbei ist zu beachten, dass das Profilbild in der Suche mit einer Größe von 60 x 60 Pixel erscheint, weshalb geschaut werden sollte, dass das Bild in dieser Größe trotzdem noch gut erkennbar ist.

Tipp: Die eigene Webseite kann mit einem Link mit dem LinkedIn-Profil verlinkt werde. So kann man das Auftreten eines Unternehmens noch vielseitiger gestalten und Kund*innen finden noch zügiger zur Webseite des Unternehmens.

Das persönliche LinkedIn-Titelbild und der Banner for Business.

Ähnlich wie das persönliche Profilbild hat auch das LinkedIn-Hintergrundfoto von einem persönlichen Profil andere Maße als das Business-Banner von einem Unternehmen. Das persönliche Titelbild hat die Maße 1584 x 396 Pixel. Das Business-Banner von LinkedIn hat hingegen die Maße 1536 x 768 Pixel.

Das Titelbild oder das Banner wird ganz oben angezeigt und sollte genutzt werden, um einen ersten guten Eindruck zu hinterlassen. Ähnlich wie bei Facebook ist es ein Zusatz für das individuelle Profil.

Das LinkedIn-Post-Format.

Auf LinkedIn kann zwischen vier verschiedenen Formaten und Social-Media-Bildgrößen gewählt werden: Quadrat, Querformat, Hochformat und die Story. Auch hierbei müssen die jeweiligen Bildgrößen beachtet werden, wenn ein Bild-Post verfasst wird. Mit unseren Hinweisen zum richtigen LinkedIn-Post-Format steht dem Erfolg Ihrer Kampagne nichts mehr im Wege.

Im quadratischen Format ist die Bildgröße 1920 x 1920 Pixel, Bilder im Querformat auf LinkedIn haben eine Bildgröße von 1200 x 627 Pixel. Allerdings ist das Querformat nicht empfehlenswert, da es in der mobilen Version verkleinert dargestellt wird. Die Alternative ist das Quadrat oder ein bildschirmfüllendes Hochformat. Hier hat ein Bild die Maße 1080 x 1350 Pixel. Entgegen des Quer- und des Hochformats beträgt die optimale Bildgröße für LinkedIn-Storys 1080 x 1920 Pixel. Übrigens: Das Format für LinkedIn-Artikel (Blogs auf LinkedIn) ist 744 x 400 Pixel.

Social-Media-Trends unter der Lupe.

Das Jahr 2020 zeigte, dass die Verweildauer auf den Social-Media-Plattformen weiter steigt. Es ist der Trend hin zu einer immer größer werdenden virtuellen Welt. Einer Welt voller Möglichkeiten, gerade dann, wenn die Realität von Social Distancing geprägt ist. Die Welt der sozialen Medien. Sie ist unheimlich schnelllebig und berichtet immer die aktuellsten News.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

Visueller Content ist „in“, reine Textbeiträge sind „out“. Das zumindest besagt eine im Jahr 2019 veröffentlichte Studie im Journal of Marketing Research.

Hierbei zeigte sich, dass visuelle Beiträge, also Beiträge mit Bild oder Ähnlichem, eine deutlich höhere Reichweite und Interaktion vorzuweisen haben als rein textlicher Content. Dies liegt daran, dass das menschliche Gehirn Bilder weitaus schneller verarbeiten kann als Worte. Anstatt eines komplexen Inhalts kann ein Bild sofort Assoziationen und Emotionen hervorrufen. Es ist deshalb in der Lage, Informationen direkter und schneller zu kommunizieren als Text.

Bilder erzählen Geschichten und machen Themen unmittelbar erlebbar. Hierbei sind es vor allen Dingen die professionellen und qualitativ hochwertigen Bilder, welche eine höhere Interaktion generieren. Damit ist das perfekte Bild nicht nur der Schlüssel, um die gewünschte Markenbotschaft zu vermitteln und das richtige Publikum zu erreichen, sondern auch die geheime Zutat, um aus dem Meer der Social-Media-Posts hervorzustechen. Es sollte durch Social-Media-Bilder also mehr auf visuellen Content gesetzt werden.

Social-Media-Trends 2021: Die Macht der bewegten Bilder.

Es ist allerdings nicht nur ein einfacher Bild-Post, auf welchen ein gewisses Augenmerk gelegt werden sollte. Die Trends der Social-Media-Posts 2021 gehen in Richtung Bewegtbild. Die Möglichkeit des Storytellings im Social-Media-Marketing erlangt hiermit ein neues Level an Kreativität und Authentizität, mit welchem sich gute Geschichten erzählen lassen. Gerade TikTok, Instagram-Storys und IGTV haben schon 2020 massives Aufsehen erregt. Da jedoch 90 Prozent der Nutzer*innen ihr Smartphone senkrecht halten, wenn sie auf den Social-Media-Plattformen unterwegs sind, gewinnt das 9:16-Format, wenn es um Videoformate geht, nochmals an Wichtigkeit. Es ist wohl eine Ablöse des üblich-altbekannten 16:9-Formats. Auch ist zu beachten, dass die meisten Videos ohne Ton angesehen werden. Man sollte somit darauf achten, dass die Untertitelfunktion unbedingt genutzt wird, wenn Video-Posts, Posts in der Story oder IGTV-Posts veröffentlicht werden. Zusätzlich gewinnen die Dialogmöglichkeit und Optionen für Interaktion mit Kund*innen zunehmend an Bedeutung.

Das Social-Media-Marketing im Jahr 2021 lebt vom Livestream.

Die Social-Media-Trend-Prognosen für 2021 haben gesprochen: Livestreams werden im Social-Media-Marketing unumgänglich! Vielleicht kann hierbei die App Clubhouse, welche 2020 veröffentlicht wurde, als Beispiel genommen werden. Denn Echtzeitübertragungen im Video- oder Audioformat sind nicht mehr nur etwas für Influencer*innen, sondern werden auch für Unternehmen immer interessanter.

Durch Livestreams können Kund*innen Einblicke hinter die Kulissen gewinnen. Events können live in anderer Form erlebbar gemacht werden. Es können jedoch auch Produkte digital in Echtzeit vorgestellt werden. Gerade die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben gezeigt, dass das Bedürfnis nach sozialem Kontakt – natürlich unter Einhaltung des Social Distancing – enorm gestiegen ist. Wieso also nicht ein Gemeinschaftsgefühl nähren getreu dem Motto #gemeinsamstark und ganz nach der Maxime des Jahres 2021?

YouTube – Das Ende einer Ära oder der Beginn eines neuen Zeitalters?

Wie der Titel schon vermuten lässt, stellte sich Anfang 2021 die Frage, ob YouTube nach vielen Jahren nun vom Horizont des Social Media verschwinden würde, denn viele andere Social-Media-Seiten haben immer mehr Aufsehen erregt. Doch aktuelle Zahlen zeigen, dass YouTube sich sehr wohl noch großer Beliebtheit erfreut. Gerade mit dem Trend in Richtung Bewegtbild kann YouTube als Videoclip-Plattform punkten. So haben sich im Bereich des Videomarketings die Entwicklungen von 30-Sekunden-Anzeigen hin zu Vlogs oder Livevideos entwickelt. Wie schon erwähnt, könnte man behaupten, dass das Jahr 2021 ganz im Zeichen der Livevideos stehen wird. Hierbei sind es die Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit der Livevideos, welche die Zuschauer*innen an sich binden.

YouTube – Das 360-Grad-Video.

Auch gibt es moderne Videoformate, welche 360-Grad-Erlebnisse möglich machen. Auf der einen Seite geht es hier um 360-Grad-3D-Animationen oder monoskopische 360-Grad-Erfahrungen. Auf der anderen Seite sprechen wir hier von stereoskopischen 360-Grad-Videos mit Tiefenwirkung. Eins ist bei all dem sicher: Der 360-Grad-Videoclip sprengt alle bisher gekannten Rahmen des traditionellen Films.

Doch was kann man sich unter so einem 360-Grad-Videoclip vorstellen? Es können zum Beispiel interaktive Rundgänge und Rundreisen von Ortsaufnahmen gemeint sein oder aufgezeichnete und übertragene Veranstaltungen. Gerade Messen, welche durch Covid-19 nicht stattfinden konnten, wurden - soweit es ging - in virtuelle, meist 360-Grad-Räume verlegt.

YouTube – Follower Decided Content.

Es wird immer schwieriger, die Aufmerksamkeit von Zuschauer*innen auf YouTube zu gewinnen. Es erfordert immer mehr Kreativität und strategische Interaktivität, damit YouTube Content überzeugende Zuschauer*innenzahlen erzielen. Deshalb gibt es jetzt ein neues Videoformat auf YouTube: Follower*innen Decided Content. Das bedeutet, dass Follower*innen nach ihrer Meinung gefragt werden und so über den Inhalt des nächsten YouTube-Videoclips mitbestimmen können. YouTube-Nutzende schlagen dadurch zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie generieren mehr Interaktion und erzielen perfekt abgestimmten Content für ihren nächsten YouTube-Clip.

Das Shoppable-Video – Einkaufen im Jahr 2021.

Dieser Aufzeichnungstrend ist einer der großen Hits im E-Commerce im Jahre 2021. Das Shoppable-Video ermöglicht es Käufer*innen, Produkte direkt on demand zu kaufen. In den Videoclips zum Einkaufen geht es darum, dass lediglich das gezeigte Produkt im Videoclip berührt werden muss und die Käufer*innen sofort mit einem Link auf die Webseite des Anbietenden weitergeleitet werden. Es kommt dadurch zu einer enormen Beschleunigung der Conversion.

Augmented Reality – Oder Pokémon Go für alle.

Es scheint ein weiterer Social-Media-Trend zu sein, welcher im Jahr 2021 Auftrieb erlebt. Wer noch nicht mit Augmented Reality (kurz AR) bekannt ist, sollte sich dies nun schleunigst zu Gemüte führen. Denn AR gewinnt immer mehr an Relevanz. Nicht mehr nur im Gaming-Bereich, sondern auch auf Social Media. Auf Instagram erfreuen sich Nutzer*innen deshalb schon an der Technologie durch gewisse Fotofilter. Diese sind topaktuell, erfreuen sich großer Beliebtheit und machen Spaß.

Als Unternehmen kann man mit der Einbindung von AR eine neue Möglichkeit der Interaktion schaffen und die Neugierde bei den Kund*innen wecken. Es kann aber ebenso zum Alleinstellungsmerkmal werden, denn je kreativer und individueller die Filter gestaltet werden, desto höher wird auch die Reichweite und Teilbarkeit sein.

Die „4-Cs“ – Der Covid Content.

Neu durch die Corona-Pandemie entstanden ist das Konzept der „4 Cs“ im Bereich des Marketings in Social Media. Sie lauten: Community (Gemeinschaft), Contactless (kontaktlos), Cleanliness (Sauberkeit) und Compassion (Mitgefühl). Diese Werte beeinflussen nicht nur das Marketing selbst, sondern spiegeln sich auch im Content wider. Wer sich als Social-Media-Manager also über die „4 Cs“ Gedanken macht und sie mit in die Markenkommunikation einfließen lässt, geht mit dem Zeitgeist.

Pinterest Predicts 2021

„Pinterest Predicts“ beschäftigt sich mit den Trends, welche von Pinterest selbst für das jeweilige Jahr vorausgesagt werden. In der Kategorie Finanzwesen zum Beispiel sieht Pinterest die Zukunft der Selbstständigen. So geht Pinterest davon aus, dass 2021 immer mehr Nutzer*innen die Selbstständigkeit für sich entdecken. Hierbei bietet die Plattform eine gute Möglichkeit, um ihr Business aufzubauen. Themen wie Markenbildung, Podcast-Design, Buchhaltungsgrundlagen oder Ideen für Kleinunternehmer*innen sind in diesem Jahr die besonders gefragten Suchbegriffe. Aber vielleicht wollen Sie sich auch kreativ ausleben und schreiben gerade an Ihrem ersten oder nächsten E-Book? Auf Pinterest gibt es den einen oder anderen Link, welcher Ihnen helfen könnte.

Bild, Bilder, am bildlichsten – denn die Bilderreise hat ein Ende.

Was im Endeffekt alle sozialen Netzwerke vereint, ist die Hingabe, mit welcher sie durch Fotos und Videos Nutzer*innen neue Welten eröffnen – ob Facebook, Insta oder LinkedIn macht dabei keinen Unterschied. Eins ist sicher: Wenn man Erfolg haben will, schwimmt man am besten nicht nur gegen den Strom.

Sie fühlen sich nicht so sicher im Texten? Versuchen Sie sich doch mal im Visual Storytelling und lassen Sie Fotos und andere visuelle Medien Ihre Geschichten erzählen. Ganz nach dem Credo: „Show don't tell“ oder „Bild, Bilder, am bildlichsten".

Erzeugen Sie Kopfkino bei Ihren Kund*innen. Vereinen Sie Storytelling mit visuellen Informationen und wecken Sie durch das Zusammenspiel verschiedener Medien die Aufmerksamkeit Ihres Publikums.

Deshalb als sich wiederholende, jedoch nett gemeinte Anregung: Vergessen Sie nicht die richtige Bildgröße, wenn es um Fotos oder Videos für Ihren persönlichen Blog oder Beiträge auf einem anderen sozialen Netzwerk geht. Und falls Sie die besten Bildgrößen einmal vergessen haben sollten, finden Sie hier unsere Infografik (PDF) sowie praktische Grafik-Templates für InDesign, XD und Photoshop:

Social Media Bilder 2021

 

Mehr Informationen gibt es von:

David Bumiller

Text
david.bumiller@schindlerparent.de


Jennifer Ebert

Social Media / Community Management
jennifer.ebert@schindlerparent.de