Ikonen auf ikono.

Eine Kampagne für das Kultpapier von Zanders.

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Wie verleiht man einem leicht verblassten Kultprodukt frischen Glanz? Gerade wenn es um ein Kunstdruckpapier geht? Um eines wie Zanders ikono? Der 1829 in Bergisch Gladbach gegründete Papierhersteller, der heute Teil des finnischen Frischfaserkartonherstellers Metsä Board ist, beauftragte uns 2001 eine Ikone unter den Kunstdruckpapieren wieder aufleben zu lassen: ikono. Uns war gleich klar: Da musste jemand ran, der etwas von Kunst versteht – Künstler.    

Papier kann nur für sich selbst sprechen. Es kann seine Druckqualitäten nur im Druck zeigen. Und als Kunstdruckpapier muss es von denen angenommen werden, deren Werke darauf zur Geltung kommen sollen: von den Künstlern und deren Verlegern.  

Also haben wir einige der kreativsten Köpfe der Kunst-, Design und Architekturszene angesprochen: zum Beispiel Stararchitektin Zaha Hadid, John Warwicker, Mitglied der Designgruppe tomato oder die Virtual-Reality-Künstlerin Diane Gromalla, um hier nur einige zu nennen. 

Wir baten sie ihre Ikonen aufs Papier zu bringen. Und sie haben alle mitgemacht.

Prädikat: Künstlerisch wertvoll.

Die Kampagne lief über zwei Jahre. Sie fand von Anfang an große Resonanz bei der Zielgruppe und hat ikono wieder ins Gespräch gebracht – damals. Auch von der Branche wurde sie honoriert: Unter anderem erschien sie im Jahrbuch der Werbung. Doch letztlich hat auch sie ikono nicht retten können: zu teuer in der Herstellung, nicht mehr kompatibel zur Produktpolitik, wurde das gestrichene Kunstdruckpapier ikono 2004 aus dem Programm gestrichen. Aber sie sehen immer noch gut aus – die Ikonen auf ikono.   

Mehr Informationen gibt es von:

Michael Meier

Geschäftsführender Gesellschafter
michael.meier (at) schindlerparent.de